VERFÜHRUNG & VERBRECHEN - Der Propagandafilm im 3. Reich

Ein Dokumentarfilm von Gabriele Flossmann.

Die Historie zeigt, dass Kunst mehrfach für Propagandazwecke missbraucht wurde. Die Macht des Filmes hat sich auch Goebbels zunutze gemacht, indem er mit "Jud Süß" von Veit Harlan einen der schändlichsten Hetzfilme auf die Leinwand brachte.

70 Jahre nach der Uraufführung von "Jud Süß" in Venedig erscheint der Spielfilm "Jud Süß - Film ohne Gewissen". Ein Film von Oskar Roehler, der sich mit der möglichen Entstehungsgeschichte des Propagandafilms "Jud Süß", sowie der moralischen Diskrepanz des Jud Süß Darstellers Ferdinand Marian auseinandersetzt, und nebenbei die Diskussion der Thematik Propagandafilm neu anheizt.

Die Dokumentation von Gabriele Flossmann zeigt Filmausschnitte, historisches Dokumentarmaterial und lässt prominente Zeitzeugen, Kulturhistoriker und Schauspieler zu Wort kommen. Im Mittelpunkt steht die Durchleuchtung des Teufelskreises der Propaganda zwischen Verführung und Verbrechen aus damaliger und heutiger Sicht.

 

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